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Probleme, grosse und kleine

"Ein Problem ist eine schwierige Aufgabe oder Belastung, die einer Lösung oder Beseitigung bedarf. Es ist gekennzeichnet durch ein Spannungsfeld zwischen dem Ziel eines oder mehrerer Individuen und einer gegebenen Ausgangssituation, die von diesem Ziel abweicht. Die Tätigkeit der Beseitigung eines Problems durch die Überwindung des beschriebenen Spannungsfeldes bezeichnet man als Problemlösen."

http://de.wikipedia.org/wiki/Problem, am 07.02.2005

 

Imageprobleme

Klar! Unsere Lösungen und Services sind die Besten und wir sind immer gut drauf! Nichts kann uns erschüttern, weil wir einzigartig sind, unser Service vorbildlich ist und unser Team besteht nur aus TopmitarbeiterInnen mit hervorragendem Sachverstand, kreativen Ergüssen, erstklassigen Social Skills und guten Manieren (können mit Messer und Gabel essen).

Unsere Produkte und Services sind geil, wir haben immer Zeit für den geregelten Feierabend und wir fahren ständig in den wohlverdienten Urlaub.

Wir haben keine Probleme:
soviel zum Aussenverhältnis.

Auf der anderen Seite geben wir Milliarden für Werbung und Usability aus - damit zum Innenverhältnis:

Wer soviel Geld für die Usability seiner Produkte und Services oder sein eigenes Image ausgibt, hat ein Problem. Und je mehr Geld jemand für Werbung ausgibt, desto grösser ist sein Problem - in diesem Fall sein Imageproblem.

So schaut's aus, das E-Business:
Glaubt UID1!

 

Luxusprobleme

Ein Luxusproblem ist uns auch schon begegnet, im Jahr 2002, als wir einem millionenschweren, erfolgreichen Logistikunternehmer ein State-of-the-Art-Portal mit dem Ziel, den Umsatz zu steigern, verkaufen wollten.

Der symphatische Herr, 65 Jahre alt, Hanseat mit Leib und Seele, meinte nur schmunzelnd: "Sie glauben doch nicht im Ernst, daß ich der ganzen Welt verrate, wie ich so viel Geld verdiene."

Auch gute Usability:
Glaubt UID1!

 

Banale Probleme

Die meisten von uns haben keine Luxusprobleme, sondern ganz banale. Probleme sind keine Schande, Probleme sind völlig normal - Profis sprechen offen über Ihre Probleme.

Das Problem, das UID1 am häufigsten begegnet, ist folgendes: alle wissen, wie die Usability der Produkte und Services am besten zu gewährleisten ist, Vorstand, Geschäftsführung, EntwicklungsleiterIn, Creative Director (CD), Art Director (AD), Chief Technology Officer (CTO), Chief Information Officer (CIO), TexterIn, ProjektleiterIn und all die anderen ungenannten Profis, die den Job haben, gute Software zu machen.

JedEr dieser Menschen hat ein individuelles Verständnis von Usability. Und jedes dieser individuellen Verständnisse ist richtig.

Die Formulierung des intersubjektiven Verständnisses von Usability nennen wir Teamworking.

Im Aussenverhältnis des Teamworkings sind Profis immer gut drauf. Im Innenverhältnis haben Profis permanent Probleme.

Wenn sie Glück haben, sind diese Probleme banal.

Banale Probleme sind all die Mißverständnisse, die (Ressourcen-) Engpässe (Zeit, Geld, Know-How) und Kompromisse, zu denen uns das Alltagsgeschäft hin und wieder zwingt.

Banale Probleme machen aus vorbildlicher Software (ideal) gute Software (normal):
Glaubt UID1!

 

Praktische Probleme

Ein ganz praktisches Problem im Design von Information ist das, was man auf die Buttons draufschreibt. Die Konzepterin hat sich intensiv mit der Fachabteilung des Kunden auseinandergesetzt und teilt ihren Lösungsvorschlag dem AD mit.

Der AD eröffnet der Konzepterin, daß das Konzept semantisch sehr gut durchdacht und der Zeitgeist gut getroffen ist, aber leider nicht in das so gut wie abgenommene Layout passt. Er schlägt ihr vor, sinnvoll zu kürzen, sie stimmen das mit der Fachabteilung ab und geben das so in die Programmierung.

Die Programmierer finden das Konzept voll cool, lediglich das, was auf den Buttons steht, harmoniert zwar im Englischen, Französischen und Spanischen mit den Stylesheets, aber nicht im Deutschen und Holländischen ...

... und so weiter ...

... ein ganz praktisches Problem ist auch das, was wir auf den Suchen-Button schreiben und der Prozess, der damit ausgelöst wird.

 

1 Ergebnis ist preiswerter als viele

Der Such-Prozess soll finden. Nicht 1000 Ergebnisse, 1 richtiges Ergebnis reicht völlig aus, spart viel Zeit und Geld.

Je weniger richtige, also auf das Kundenprofil massgeschneiderte, Ergebnisse eine Suchmaschine findet, desto besser. Ein solches Wunderwerk der Technik müsste dann, semantisch korrekt, Findemaschine und nicht Suchmaschine heissen.

Dennoch: UID1 würde Ihnen niemals empfehlen, "Finden" auf einen "Suchen"-Button zu schreiben. Ein "Suchen"-Button sollte auch in Zukunft "Suchen"-Button heissen, selbst wenn der Prozess nur noch findet.

Warum? Weil wir das so gewohnt sind, daß, wenn wir etwas suchen wollen, irgendwo ein "Suchen"-Button ist - im Moment ist ein "Finden"-Button vermutlich nur eine relativ leere Versprechung, die geeignet ist, eine hohe Erwartungshaltung und eine hohe Enttäuschungsrate zu generieren:

Glaubt UID1!